Die Geburtsstunde des Radballs:

Radball wurde am 14. September 1893 in den USA zum ersten mal gespielt. Dies geschah aber unter seltsamen Umständen.

„Eines Tages“ erinnerte sich Nicholas Edward Kaufmann, der berühmte Kunstradfahrer vor der Jahrtausendwende, „eines Tages lief mir ein kleiner Hund vors Rad, rasch hob ich das Vorderrad und beförderte damit den Mops so sanft es ging aus dem Wege – mich vor einem Sturz rettend, das Tier vor Verletzungen“.

Diese Kunsstück per Zufall präsentierte der amerikanische Radakrobat bald darauf im überfüllten Washingtonring seiner Heimatstadt Rochester der Öffentlichkeit vor: ein kleiner Poloball war „Mopsersatz“, ein anderer Kunstfahrer, John Featherly, war sein Spielpartner.

Man sprach von der Geburtsstunde des Radballs. Die damaligen Räder waren noch sehr primitiv im Gegensatz zu den heutigen Rädern. Das Duell „hoch zu Roß“ wurde auf einer Art Hochrad, dem American-Star-Bycicle gespielt. Diese Sportart wurde schnell populär und kam auch bald über den großen Teich nach Asien und Europa.

 

Radball heute:

Radball ist heute längst nicht so populär wie Fußball oder Basketball. Dennoch wird dieser Sport überwiegend in Europa betrieben. Es gibt im europäischen Wettbewerb auch Pokalspiele wie z. B. Championsleague und Weltmeisterschaften.